Wie es dazu kam: ein altbekannter Kunde

Mit der CSS haben wir bereits vor einigen Jahren zusammengearbeitet, damals am CSS Blog. Dieser Blog wurde vor ein paar Jahren abgeschaltet, weil die Artikel auf der Hauptwebseite integriert wurden. Schade eigentlich, denn das Projekt war wirklich gut. Wir wissen nämlich aus Gesprächen, dass es von anderen Agenturen mehrfach als Referenz für gelungene Corporate Blogs genannt wurde. So was zu hören, freut uns natürlich riesig.

Offenbar war auch die CSS damals zufrieden gewesen. Sonst hätte sie sich Ende 2025 nicht erneut bei uns gemeldet, dieses Mal mit einer neuen Idee: einer Microsite für Events rund um den CSS Coin.

Worum es beim CSS Coin geht

Der CSS Coin ist eine eigene Währung der CSS. Kund:innen können diese Coins kaufen oder verdienen und anschliessend bei über 1’000 Partnern in der ganzen Schweiz einlösen. Soweit das bestehende Modell.

Neu wollte die CSS gemeinsam mit ausgewählten Partnern Events organisieren, die ebenfalls mit Coins bezahlt werden können. Ein Pilot, mit dem geprüft werden sollte, ob sich das Format weiterverfolgen lässt. Unsere Aufgabe: in kurzer Zeit eine Microsite bauen, auf der diese Events auffindbar sind.

Die Aufgabe: Events erfassen, filtern, finden

Zwei Screenshots: einmal von der Detailansicht eines Events und einmal von der Übersicht, die gefiltert werden kann.

Konkret brauchte es eine Microsite mit ein paar klaren Funktionen:

  • Events erfassen und übersichtlich darstellen
  • Filterung und Suche, damit Besucher:innen schnell finden, was sie interessiert
  • Detailseiten mit allen wichtigen Informationen
  • Für vergangene Events: Galerien, Videos und Rückblick-Inhalte einzubinden
  • Dreisprachigkeit, weil sich die CSS nun mal an die ganze Schweiz richtet

Unsere Lösung: WordPress, aber mit Hebel

Wir haben die Microsite mit WordPress gebaut. Das ist für uns Alltagsgeschäft, und genau deshalb wollten wir uns selbst etwas herausfordern: Schaffen wir es, in dieser kurzen Zeit eine wirklich gute Lösung zu liefern, ohne Abstriche bei Qualität, Performance oder Redaktionserlebnis?

Eine Auswahl der einzelnen Kacheln für verschiedene Events
Eine Auswahl einzelner Kacheln für verschiedene Events

Geholfen haben uns dabei unsere langjährige Erfahrung und die Basistemplates, die wir über die Jahre kontinuierlich verfeinert haben. Statt jedes Projekt bei null zu starten, haben wir ein solides Fundament, auf dem wir aufbauen können. Das gibt uns Tempo, ohne dabei an Sorgfalt einzubüssem.

Für die Detailseite der Events haben wir uns an der Hauptwebseite der CSS orientiert und ein frisches, aufgeräumtes Layout umgesetzt, das sich in das Markenbild einfügt.

Patterns und Overrides: Pflege ohne Kopfzerbrechen

Wir wussten von Anfang an, dass die Zahl der Events überschaubar sein würde. Trotzdem haben wir das CMS so aufgesetzt, dass die Inhalts-Pflege angenehm ist. Möglich macht das eine Kombination aus «Patterns» und «Overrides»: Die Redaktion arbeitet mit Custom Fields, sieht im Editor aber genau das, was später die Besucher:innen sehen werden.

Ein Screenshot im WordPress-Editor, bei dem man sieht, wie man einzelne Felder auswählen und bearbeiten kann.
Jene Felder und Informationen, welche bearbeitet werden können, werden auf der rechten Seite übersichtlich angezeigt.

Das Beste daran: Am Layout selbst lässt sich nichts kaputtmachen. Die Redaktion kann sich also voll auf die Inhalte konzentrieren, ohne Angst, etwas zu verschieben oder zu zerschiessen.

Dreisprachig, mit KI im Backend

Damit die Events nicht in drei Sprachen separat gepflegt werden müssen, haben wir eine KI-Übersetzungs-Integration via DeepL direkt im WordPress-Backend eingebaut. Die Redaktion erfasst einen Event in einer Sprache, die Übersetzungen werden automatisch erzeugt und können bei Bedarf von Hand angepasst. Das spart spürbar Zeit, gerade bei einem Pilotprojekt, bei dem die Effizienz besonders zählt.

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CSS Versicherung

Design-Finetuning, Frontend, WordPress

2025–2026

Was am Ende auf der Uhr steht

Die Microsite ist sauber, schlank und schnell. Im Google Lighthouse- und PageSpeed-Test erreichen wir 100 Punkte bei Performance und Best Practices. Bei Accessibility verfehlen wir die 100 nur knapp, weil die Markenfarbe einen marginalen Kontrast-Abzug bringt, alle anderen Anforderungen werden komplett berücksichtigt. Die SEO-Grundlagen wären ebenfalls solide, sind aber irrelevant: Die Seite war hinter einem Passwortschutz und wurde nicht indexiert.

Das ist im Übrigen auch genau unser Anspruch. Selbst wenn ein Projekt «nur» ein Pilot oder ein internes Vorhaben ist, wollen wir Qualität liefern. Nennen wir es Berufsstolz. Wir glauben nicht an die Logik «wird eh nur kurz leben, also reicht es so halbwegs». Wer einmal sauber baut, baut auch beim nächsten Mal sauber.

Fazit: Auch ein Pilot verdient ein solides Fundament

Das Pilotprojekt wird in dieser Form nicht weiterverfolgt. Das ist Teil der Spielregeln, wenn man Dinge ausprobiert, und genau dafür sind Piloten da. Für uns bleibt ein gestärktes Setup für künftige Projekte und eine Zusammenarbeit, die von Anfang bis Ende richtig Spass gemacht hat. Vielen Dank an das Team auf Seiten CSS für die unkomplizierte, freundliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Wir freuen uns, wenn wir bei einer nächsten Idee wieder mit dabei sein dürfen!